06.05.2017

OKTOFOKUS
6.5.2017

Brundibár-Brücke über Zeit und Raum

 

Wie wichtig es ist immer wieder klar zu machen, wohin Ausgrenzung und staatlich sanktionierter Hass führen, zeigen viele aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen. Der Oktofokus "Niemals vergessen" nimmt den 8. Mai, an dem seit einigen Jahren mit dem "Fest der Freude!" an die Befreiung 1945 gedacht wird, zum Anlass, um zwei besondere Projekte filmisch vorzustellen: In Aspangbahnhof 1941. Geschichte einer Frauenfreundschaft. verweben Angelika Brechelmacher und Martina Aichhorn die lebensgeschichtlichen Interviews von zwei Frauen, die beide aus Wien deportiert wurden, zu einer gemeinsamen Erzählung vom Überleben. Hella Fixel und Grete Stern, geb. Feldsberg erzählen von ihrem Alltag im Getto Litzmannstadt und von der Zwangsarbeit in Auschwitz, aber auch von lebensrettenden Zufällen, ihrer Rettung durch die russische Armee und der Rückkehr nach Wien, wo die beiden jungen Frauen 1945 einen Neuanfang wagen. Brundibár - Brücke über Zeit und Raum beschäftigt sich mit dem Versuch die Vergangenheit ohne Leichenbergpädagogik zu vermitteln und erzählt von einem Projekt zur Stärkung der Empathiefähigkeit junger Menschen. Das außergewöhnliche Beispiel für moderne, künstlerisch und pädagogisch wertvolle Erinnerungskultur wurde von Anna Wexberg-Kubesch und Arno Aschauer entwickelt und wird hier erstmals im Fernsehen präsentiert. 

 

 

07.04.2017

NEVER/FORGET/WHY? und die Grünen Wieden laden zum gemeinsamen Besuch der Ausstellung "Ich bin also nun ein anderer. Die jüdische Bevölkerung der Wieden 1938-1945" ein.

 

 

 

 

 

 

Treffpunkt: 
18.4.2017 um 17 Uhr 


Foyer des Amtshaus Wieden, 

1040 Wien, Favoritenstrasse 18

(U1 Taubstummengasse)


Wir freuen uns auf Euch!
Anna Wexberg-Kubesch & 
Barbara Neuroth